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Kürbissaatgutvermehrung


Seit über 10 Jahren produzieren wir für die Fa. Alwera Saatkürbiskerne auf unseren Feldern.

Durch neue Kürbishybridsorten war es möglich in den letzten Jahren die Krankheitsanfälligkeit der Kürbisse und so den Anteil von unreifen und schalenlosen Kürbiskernen zu mindern und so den Geschmack des Kürbiskernöls zu verbessern. Diese Kürbishybridsorten müssen aber speziell gezüchtet und gekreuzt werden. Dies verlangt eine spezielle Anbaumethode und ist auch sehr arbeitsintensiv. Außerdem soll gewährleistet sein, dass keine Einkreuzungen durch benachbarte Kürbisgewächse vorkommen können.

Der Ölkürbis zählt zu den einhäusig getrennt geschlechtlichen Pflanzen. Das bedeutet, dass auf einer Pflanze männliche und weibliche Blüten vorhanden sind. Beim Ölkürbis kann die Befruchtung nur durch Insekten, nicht jedoch durch Wind erfolgen. Da diese Insekten sehr mobil sind, ist bei der Saatgutproduktion eine großräumige Isolation der Vermehrungsschläge gegenüber anderen Kürbisgewächsen unbedingt notwendig. Daher ist das Vorhanden sein von ausreichend Bienenvölkern für die Befruchtung sehr wichtig.



Durch den speziellen Anbau bei der Hybridvermehrung entstehen auf den Äckern interessante Muster, die schon so manchen neugierigen Autofahrer zum Anhalten gebracht haben.

Die Kürbisse werden dann, wenn sie reif sind, im September auf Reihen zusammengeschoben und händisch nach Sortenunterschieden sortiert und schließlich die sortenreinen, kontrollierten Kürbisse von uns geerntet, danach die Kerne gewaschen getrocknet und an die Fa. Alwera verliefert.

Vermehrt haben wir in den letzten Jahren die Sorten:
  • Gleisdorfer Ölkürbis
  • Hybridsorte OPAL
  • Hybridsorte MAXIMAL
  • Hybridsorte DIAMANT
  • Hybridsorte RUSTICAL

Kürbisreihe
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